Das Prinzip

Bestimmte intensive gepulste Lichtstrahlen werden von dem menschlichen dunklen Farbpigment „Melanin" im Schaft des Haares aufgenommen. Hierbei wird die Lichtenergie in Wärme umgewandelt, wobei der Haarfollikel auf ca. 70 Grad erhitzt wird. Es kommt als Folge zu einer thermischen Eiweiß -Zerstörung der Haarwurzel. Ein dauerhaftes Ausbleiben des Haarwachstums ist die Folge. Die behandelten Haare fallen nicht unmittelbar nach der IPL -Behandlung aus; sondern einige Tage später, wenn sich die Zellen der Haarzwiebel auflösen. Gering pigmentierte Hautareale bleiben durch die erzeugte Thermik hautschonend unberührt.


Für wen geeignet?

Im Prinzip können alle Frauen und Männer behandelt werden, deren unerwünschte Haare eine Pigmentierung aufweisen. Unpigmentierte Haare (weiße und rote Haare) sowie Vellushaare (Flaumhärchen) lassen sich weder mit IPL noch mir Laser behandeln. Extrem dunkle Hauttypen dürfen nicht behandelt werden. Eine IPL Behandlung zur dauerhaften Haarentfernung ist umso erfolgreicher, je heller die Haut ist und je dunkler die Haare sind.


Wie schmerzhaft ist eine IPL-Behandlung?

Die dauerhafte Haarentfernung mit Photoepilation ist im Vergleich zur Laserbehandlung oder der Enthaarung mittels Wachs verhältnismäßig schmerzarm. In unserem Fachinstitut arbeiten wir mit 3-fach gekühlten IPL-Systemen, welche die Behandlung für den Kunden äußerst akzeptabel macht. Die Abgabe des Lichtimpulses wird lediglich als Prickeln mit leichtem Wärmegefühl empfunden. Manche Kunden beschreiben ein Gefühl, als ob man leicht mit einem „Gummiring" beschossen wird.


Haarwachstumszyklen

Das Wachsen der Haare läuft nicht generell gleichmäßig ab, sondern in verschiedenen Phasen. Die erfolgreiche Haarfollikel-Verödung mittels IPL ist nur dann möglich, wenn sich die Follikel in der Wachstumsphase befinden. Pro Behandlung können etwa 25 % der Follikel verödet werden, da sich diese in der Wachstumsphase befinden. Die anderen Haarfollikel befinden sich dabei jeweils in anderen Haarwachstumszyklen, die einer IPL -Behandlung (Verödung) nicht effektiv zugänglich sind. Hieraus wird ersichtlich, dass für eine erfolgreiche Behandlung mehrere Sitzungen notwendig sind (im Durchschnitt 4 bis 8 Behandlungen).